Sonntag, 4. Juli 2010

Hangzhou, Tag 8, 4. Juli 2010

Samstagabend wurden wir in ein Wochenende geschickt, welches wir selbst gestalten konnten. Ausgeschlafen, frisch und zufrieden erkundeten wir am Sonntag in individuellen Gruppen das überaus idyllische Hangzhou. Die meisten von uns zog es gerade am Anfang zum berühmten Tempel Lingyin Si wobei das Transportmittel von Fahrrad bis Taxi reichte. Der Weg zum Tempel führt an der Flanke des Failei- Gipfel entlang, anscheinend konnte man sich aber gut verirren, vor allem wenn man die Stadtkarte verliert und somit landeten Luki, Michi und Bene, als wäre es nicht schon genug feucht und heiss, irgendwo in den Wettlands.

Foto: Velo-Verleih-Station in Hangzhou

Wie von China nicht anders zu erwarten sammelten sich schon vor der Tempelanlage massenweise Touristen, vor allem Chinesen von jung bis alt. Auf dem Weg zum Tempel folgten wir einem steinigen Pfad wobei wir die verschiedenen in Fels gemeisselten Skulpturen bewunderten. Die schönste und berühmteste Skulptur war der lachende maytraia-buddha.

Foto: Der lachende Buddha


Foto: Im Innern des Tempels

Ebenfalls ein beliebtes Ziel war das Teedorf und Teemuseum. Mehrere teeproduzierende Dörfer, welche die berühmtesten Grünteesorten ernten kann man hier besuchen. In einem kleinen laden degustierten wir verschiedene Teesorten mit unterschiedlichen Jahrgängen. Wie beim Wein ist hier auch meist der ältere edler und daher auch etwas teurer. Vor allem Cyprien wagte sich an die Kunst des Feilschens, leider ohne Erfolg- aber es geht ja ums Prinzip!

Foto: Teeplantagen in Hangzhou

Der wunderbare überaus entspannende Tag wurde von einem heftigem tropischem Gewitter abgerundet und so suchte eine Gruppe nach der anderen Schutz im lieblichen Hostel. Nachdem der ganze Schmutz und Schweiss des Tages abgewaschen war, fuhren wir mit Taxis zu einem trendigem Restaurant und assen, ausnahmsweisse chinesisch!

Die Meisten, angeschlagen von den vielen Eindrücke, den langen Märschen und der Umstellung des Essens der letzen Woche fuhren von uns zurück, um sich dem Schlaf zu ergeben. Einige aber rundeten den Tag mit einem soul- funkigem Konzert oder ganz einfach mit einem oder zwei Bierchen ab.

Miriam und Leonor

(Fotos: Leonor Rodriguez, Heike Mayer)

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