Montag, 27. Juni 2016

Tag 8: Renaturierungen im Neuseenland

Mit viel Motivation sind wir am frühen Donnerstag aufgestanden um in den zu stark klimatisierten Bus einzusteigen und das Neuseenland zu erkundigen. Die Landschaft ist geprägt durch grosse Seen, welche durch grüne Vegetation umrandet ist, das war jedoch nicht immer so. Diese auf den ersten Blick natürliche Landschaft hat eine besondere Geschichte.

Unsere Führung startete am Markleebergersee. Ursprünglich war das Umland von Leipzig durch eine Auenlandschaft geprägt. Das Land war sehr nährstoffreich dank des Wechsels zwischen Überflutungs- und Trockenperioden und wurde landwirtschaftlich genutzt.  

 Velotour ins Leipziger Umland. (Foto: Tanja Studer)

Der Tagebau hat sich vor rund 100 Jahren in der ganzen Region begonnen zu verbreiten und riesige Gruben entstanden. Zu DDR-Zeiten war der Braunkohleabbau der Haupterwerb von mehreren Ostdeutschen Regionen (siehe Blogeintrag Tag 5). Seit der Wende wurden die meisten Werke still gelegt und die Gruben renaturiert. Man muss sagen, es ist ihnen gelungen.

Renaturierung im eigentlichen Sinn kann in dieser Region nicht beobachtet werden, da es sich nicht um natürliche Gewässer handelt, sondern um künstliche Gewässerräume. Sie sind entstanden um die Auswirkungen des Braunkohleabbaus in der Landschaft zu verbergen. Die Landschaft ist nun zu einem starken Tourismus- und Naherholungsgebiet der Region geworden.

tak tak tak… unsere spannende Führung wird durch ein Geräusch gestört, die uns von den Erklärungen des Reiseführers ablenken. Nach einem nervenkitzelnden Weiterfahrt fahren wir von der Autobahn. Unser Bus muss in die nächste Garage und wir können den Rest des Nachmittags frei verfügen, da Ferropolis der Panne zum Opfer fällt. Nach einer angeregten Diskussion über die Folgen des Tagebaus wie beispielsweise die Versaurung des Wassers, machen wir uns auf den Weg nach Leipzig und teilen uns auf. Manche waren im zeitgeschichtlichen Forum, andere auf dem Zahn, dem Hochhaus von Leipzig oder haben den touristischen Erfolg der Seen untersucht.
Blick vom Zahn in Leipzig. (Foto: Tanja Studer)

Nach einer letzten Diskussionsrunde, einem Abschlussabendessen und Frühstück verabschieden wir uns voneinander und machen uns am Freitag auf den weiteren Weg. Vielen Dank an alle für den gelungen Feldkurs, besonders an die Organisatoren. Es war spannend, lehrreich und lustig.


Sara Claveria Martinez und Tanja Studer

Sonntag, 26. Juni 2016

Tag 7: Soziale Bewegungen

Am Morgen setzten wir die Fahrt im Bus Richtung Leipzig fort. In einer Feriengartensiedlung in Machern, versteckt unter einem Bungalow, betraten wir einen 1989 von der Öffentlichkeit entdeckten Stasi-Bunker. Hier hatte die Stasi 1968 eine Kommandozentrale für den regionalen Führungsstab errichtet.  Uns wurde bewusst, wie paranoid sich die Stasi zu Zeiten der DDR verhielt und welche Bedeutung der Machterhalt zu Zeiten der DDR hatte. Die Infrastruktur zielte darauf ab, die Kommunikation in allfälligen  Krisensituationen mit äusserst modernen Anlagen aufrechtzuerhalten.

Die absurden und perfiden Methoden der Stasi und deren Auswirkungen auf die Bevölkerung wurden uns am Nachmittag, während der Stadtführung nachvollziehbar vor Augen geführt. Gerade der Ort in / um die Nikolaikirche in der Leipziger Innenstadt weist heutzutage anhand verschiedener Symbole darauf hin, wie wichtig dieser Ort für die Geschichte und die Identität der Bevölkerung Leipzigs bzw. des ehemaligen Ostens ist. Ein fassförmiger Brunnen, an dessen Rändern das Wasser überläuft, steht dafür, dass 1989 „das Fass voll war“ und eine soziale Bewegung entstehen konnte, die sich für „ein offenes Land mit freien Menschen“ einsetzte. Eine palmenförmige Säule, die den Trägern in der Nikolaikirche nachempfunden ist, steht für die Entstehungsgeschichte der sozialen Bewegung, die aus den montäglichen Versammlungen zum Friedensgebet in der Nikolaikirche hervorgingen und schliesslich nach aussen eine Mobilisierung der Massen gegen das Regime in Gang setzte, die sich auf andere Städte der DDR übertrug.

Interessant ist die Aussage, dass sich die AnhängerInnen rund um die rechtsextremen Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (in Leipzig: LEGIDA) an diesen Ort nie „trauen“ würden. Selbst wenn sich die DemonstrantInnen über „Montagsdemonstrationen“ auf die Geschichte berufen, ist die Zuschreibung des Ortes  mit Freiheit und Frieden bzw. Wiedervereinigung verbunden und steht für die Offenheit und die Kraft zur Veränderung, die sich nicht missbrauchen lässt.

Umgenutztes Tapetenwerk in Leipzig (Foto: Martin Warland)


Die Bedeutung der Identität der LeipzigerInnen wurde auch am letzten Standort im tapetenwerk sichtbar. Das tapetenwerk ist ein im Jahr 2007 aus einer ehemaligen Industriebrache hervorgegangenes ökonomisches Kultur- und Kreativzentrum. Die Abgrenzung zum für die Kultur- und Kreativwirtschaft bekannten Hot-Spot Berlin wurde in der Führung durch die Werkstätten von der Eigentümerin über das Selbstbewusstsein betont. „Es gibt nicht nur Berlin, Leipzig ist auch wer.“ Leipziger sind stolz auf sich und ihren Beitrag zur Geschichte der Wiedervereinigung und sie wollen ihre Stadt vorwärts bringen. Die Offenheit und die vorhandene Kraft zur Veränderung einzutreten, versuchen sie nun teilweise auch kommerziell zu nutzen und aus den Ruinen der Geschichte etwas Neues zu kreieren.

Fabienne Herzog und Andreas Gerber

Freitag, 24. Juni 2016

Tag 6: Hippe Szenenviertel und barocke Kirchen – Dresden unter der Lupe von Zeichen und Stereotypen

Was denkt ihr, wenn ihr das Stichwort „Szeneviertel“ hört?

(Fotos: Katharina N. und Hannah A.)

Hip – kreativ – Urban Gardening – jung – dynamisch – Kunst, alternativ – Protest-Graffiti, lebendige Atmosphäre – Kneipen und Bars... unsere Exkursionsgruppe zusammen mit Jan Glatter, Kulturgeograf und für uns Stadtführer, beschreibt ein Szeneviertel mit obengenannten Begriffen. Was sind Kennzeichen eines Szeneviertels? Es zeigt sich, dass wir sozusagen ein gemeinsames Vorstellungsbild teilen.


Dieses Beispiel verdeutlicht das Konzept des Stereotypen: Nämlich, dass wir alle einem Begriff eine ähnliche Bedeutung zuschreiben. Da wir aber ein Szeneviertel nicht irgendwie vermessen können, schauen wir mit Jan Glatter auf Zeichen im Raum (bildliche oder sprachliche), die auf den Stereotypen des Szeneviertels verweisen.

Ein Beispiel für ein Zeichen sind Protestgraffitis wie das Folgende:


Viele Zeichen machen dieses Graffiti als Ensemble sichtbar und werfen Fragen auf:
Warum ist es hier? Ist es ein Zeichen für eine drohende Yuppiefizierung oder für eine, die bereits besteht? Ist es ein Zeichen für eine Straftat, oder öffentliche Kunst?
Obwohl wir alle dasselbe Zeichen betrachten (in diesem Fall das Graffiti) können wir es unterschiedlich deuten.

Am Beispiel der Frauenkirche wird ersichtlich, wie ein und demselben Objekt unterschiedliche Bedeutungen zugeschrieben wurden. Im Verlauf der Zeit, je nach politischem Kontext, wurde die Symbolik der Kirche verändert:


Der Nachmittag stand im Zeichen der Vermessung:
1. Museumsbesuch in der Kunsthalle, zum Thema der „Rassentheorie“
2. Besuch des mathematisch-physikalischen Salons im Zwinger
  
Der Tag endet ganz im Sinne des „Szeneviertels mit einem Konzert des Dresdener Kneipenchores mitten auf der Strassenkreuzung, welches sein Ende nach 15 allerletzten Liedern durch das Erscheinen der Polizei fand.

Katharina N. und Hannah A.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Tag 5: Raumbezogene Postkommunistische Transformationsprozesse

An diesem Tag verliessen wir pünktlich Berlin, standen jedoch leider eine Stunde im Verkehrsstau fest. Als wir dann das stillgelegte Braunkohletagebauwerk Lichterfeld F60 in der Region Lausitz erreichten, erhielten wir eine sportliche Führung über die Förderbrücke, die zu unserem Glück noch nicht gesprengt worden war und von einem Förderverein zu einer BesucherInnenattraktion umgewandelt wurde. Der Tagebau wurde 1988 errichtet, war jedoch nur 13 Monate in Betrieb, da nach der Wende ein postkommunistischer Transformationsprozess auf verschiedenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ebenen eintraf. Einerseits litt die Braunkohleindustrie an Absatzschwierigkeiten, da Öl und Gas als neue Energieträger aus dem Westen auf den Markt kamen. Anderseits gab es in der Region Lausitz noch 4 andere Tagebauwerke, die immer noch in Betrieb sind. Die Transformation ist im Raum an dem übriggebliebenen 330ha grossem Restloch, das bereits mit Wasser geflutet wurde, der Infrastruktur und der Renaturierung  der umliegenden Flächen sichtbar.
Besichtigung des Braunkohletagebauwerks Lichterfeld (Foto: Martin Warland) 
Gestärkt durch ein typisch ostdeutsches ArbeiterInnen-Gericht, nämlich Kartoffelsuppe mit Bockwurst, fuhren wir weiter Richtung Osten mit einem kurzen Zwischenstopp bei dem aktiven Tagebau Welzow, wo wir die eindrückliche Landschaftsveränderung durch Braunkohleförderung hautnah beobachten konnten.
In Hoyerswerda angekommen, erhielten wir eine interessante geschichtliche und wirtschaftliche Stadtführung von einer Vertreterin des städtischen Raumplanungsamts. Diese Stadt ist geprägt von einer raschen Bevölkerungszunahme durch die Eröffnung eines Braunkohlenkraftwerks namens „Schwarze Pumpe“ im Jahre 1955. Alle Hoffnung wurde auf diesen Industriezweig gesetzt und man baute innert kürzester Zeit viele Wohneinheiten mit funktionalem Unterbau. Anfangs der 50-er Jahre betrug die Bevölkerung 18‘000 EinwohnerInnen, die bis um 1980 ums 4-fache wuchs. Dann begann jedoch ein Schrumpfungsprozess, der sich mit der Wende noch verstärkte. Heute zählt Hoyerswerda nur noch 34‘000 EinwohnerInnen.
Die Wende leitete verschiedene Transformationsprozesse ein und hatte Folgen auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Einerseits verlor der Braunkohlensektor an Wichtigkeit, was einen Verlust von Arbeitsplätzen bedeutete. Andererseits wurde auf politischer Ebene die Nachbarstadt Cottbuss zum regionalen Zentrum erwählt, womit die Fördermittel in diese Stadt flossen. Zudem hielt die fehlende Identität mit der Arbeitsstadt viele auf der Suche nach Arbeit oder Heimat vor der Abwanderung nicht zurück. Angesichts der vielen leerstehenden Wohnungen, welche der Stadt gehörten, wurde ein Rückbauungsprozess der am Stadtrand gelegenen Wohnkomplexen eingeleitet. Die zurückgebauten Flächen sind heute bereits grüne Aufforstungsflächen. Nur noch ein paar einzelne Betonstrassen, Häuser und Einkaufszentren erinnern an die einst dagewesenen Wohnkomplexen.
Es scheint jedoch, dass die Stadt bis heute immer noch unter einem schlechten Image leidet, sei dies wegen einer Arbeitslosigkeit von 19% oder dem Ruf von Rechtsextremismus. Insgesamt versucht die Stadtplanerin im Schrumpfungsprozess jedoch auch etwas Positives zu sehen und meint: „Eine kleine Stadt kann auch schön sein. Man muss nicht immer schneller, grösser und besser sein.“ Mit einem Bürgerbeteiligungsprozess versucht die Stadtverwaltung nun vermehrt die Interessen der BürgerInnen in die Stadtentwicklung miteinzubeziehen. Auch wollen sie in Zukunft mit Stadtmarketing das schlechte Image aufbessern.
Am Abend im Dresdner Szenenquartier eingecheckt, gingen wir zum Abschluss des Tages im Restaurant „Planwirtschaft“ essen, wo bei der Bestellung zwar nicht alles nach Plan lief, jedoch die Diskussionsatmosphäre besonders fruchtbar war.
 Sybille Vogel und Mirjam Bühler

Tag 4: Boomende Hauptstadt Berlin

Berlin boomt, zweifelsohne. So wie wir auch, besuchen jährlich mehr als 10 Millionen Gäste die Deutsche Bundeshauptstadt. Die Tendenz ist nach wie vor steigend. Doch was genau macht diese Stadt aus? Was beflügelt das Wachstum? Berlin hat eine bewegte Vergangenheit. Der zweite Weltkrieg und die danach erfolgte Teilung Berlins ist noch heute sicht- und erlebbar. Die Stadt ist sich dessen bewusst und bietet zahlreiche Möglichkeiten, in die Geschichte einzutauchen. Besonders eindrücklich war es für uns, an teils noch nicht restaurierten Gebäuden Einschusslöcher aus den letzten Kriegstagen zu sehen. Allgegenwärtig ist auch die Berliner Mauer. An der Bernauer Strasse haben sich einige unserer Gruppe einen restaurierten Sperrstreifen angesehen. Dies war allerdings nur möglich, da dort (noch) nicht das ganze ehemalige Grenzgebiet bebaut wurde. Im krassen Gegensatz dazu steht der Potsdamer Platz, ebenfalls ehemaliger karger Grenzstreifen, den wir unter der Leitung eines Architekten erkundet haben. Imposante, zeitlose Bauten prägen den Ort, der in der Vorkriegszeit einst die befahrenste Kreuzung ganz Berlins war.

Besuch des Potsdamer Platzes (Foto: Dominik Rhiner)

Als wortwörtlicher Höhepunkt des Tages stand der Besuch der Reichstagskuppel auf dem Programm. Vom 54 Meter hohen Regierungsgebäude bot sich uns ein phänomenaler Ausblick über die Stadt und die restlichen Sehenswürdigkeiten wie Fernsehturm, Brandenburger Tor, Siegessäule und das nah gelegene Regierungsviertel, welche später auch noch zu Fuss erkundet wurden.
  
Das Reichstagsgebäude in Berlin (Foto: Dominik Rhiner)

Spaziergang am Abend durch das Regierungsviertel (Foto: Dominik Rhiner)

Egal ob die Touristen nun wegen der normalen Sehenswürdigkeiten, der Geschichte, den vielen (National-)Museen oder der Atmosphäre wegen kommen, sie alle sichern einer Viertelmillion Berlinern die Arbeitsstelle  und sorgen dafür, dass jährlich über zehn Milliarden Euro in der Berliner Tourismus-Branche umgesetzt werden.

Dominik Rhiner und Andreas Betschart

Dienstag, 21. Juni 2016

Tag 3: Besonderheiten der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg


Tag drei stand unter dem Thema „Besonderheiten der Hauptstadtregion“. Dazu besichtigten wir den Technologiepark Adlershof und den noch nicht fertiggestellten Flughafen Berlin-Brandenburg BER. 

Über den Dächern des grössten Technologieparks Deutschlands. (Foto: Wolfdietrich Peiker)

Der Wirtschaftsgeograph Dr. Peiker führte uns durch das Technologie-Cluster Adlershof. Der Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof zeichnet sich durch eine hohe Konzentration von Unternehmen und Forschungsinstituten der Bereiche Materialwissenschaften, Photonik sowie Informations- und Kommunikationstechnologie aus. Während die Forschungsinstitute und die Firmen bereits erfolgreich interagieren, besteht bei der Zusammenarbeit mit den Universitäten noch Potential. Damit sich dieser sogenannte Triple-Helix der Beziehungen zwischen den Akteursgruppen schliesst, ist eine Überwindung des Gegensatzes zwischen der unternehmerischen Profitorientierung und der universitären Grundlagenforschung nötig. Da die Infrastruktur für den spontanen Wissensaustausch der Akteur_innen noch wenig ausgebaut ist, werden Beziehungen zu vielversprechenden Partner_innen nach wie vor gezielt gesucht. Nichtsdestotrotz sprechen das stetige Beschäftigungswachstum, die abnehmenden Subventionen, die fortschreitende Bautätigkeit sowie die klaren Multiplikatoreffekte für den Erfolg des Technologieparks. 

Von der lang ersehnten Eröffnung des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg erhoffen sich die Beteiligten des Technologieparks eine noch bessere internationale Anbindung. Mit den Problemen und Herausforderungen des Flughafen-Megaprojekts wurden wir nachmittags vertraut gemacht. Hauptsächlich zwei Gründe führten zur mehrmaligen Verschiebung des Eröffnungstermins. Einerseits haben sich die neuen Rauchabzüge als technisch ungeeignet erwiesen. Andererseits musste aufgrund der unterschätzten Nachfrage von jährlich 24 Millionen Durchreisenden, eine nachträgliche Erweiterung des Flughafens auf 36 Millionen Passagiere vorgenommen werden. Hierzu entschied sich die Geschäftsleitung für einen Ausbau des bestehenden Flughafens Berlin-Schönefeld. Laut unserem Gesprächspartner der Betreibergesellschaft zieht dies einen „Rattenschwanz an Problemen“ mit sich wie z.B. eine veränderte Statik bei den Gebäuden. Diese Probleme verursachen täglich Verluste in der Höhe von 1,4 Millionen Euro und eine Verdreifachung der Fertigstellungskosten auf über 6 Millionen Euro. All dies wird durch das bisherige Fehlen eines Generalunternehmers für das Flughafenprojekt verstärkt, da so eine unkoordinierte Abfolge der Bautätigkeiten erfolgt. Im Innern des sich im Bau befindenden Terminals beendeten wir unsere Tagesexkursion mit einer aufschlussreichen Fragerunde.


Besichtigung und Gespräch im noch nicht eröffneten Flughafen Berlin-Brandenburg. (Foto: Wolfdietrich Peiker)

Die Besichtigung des Technologieparks Adlershof und des Flughafens Berlin-Brandenburg eröffnete uns Studierenden interessante Einblicke in einige Erfolge und Herausforderungen der deutschen Hauptstadtregion.

Antoni Meimetis, Pascal Tschumi

Tag 2: Zwischen Kooperation und Konkurrenz

In Potsdam haben einst drei Männer die Welt aufgeteilt. Noch heute wird darüber verhandelt, wie man über diese «neuen» Grenzen hinweg kooperieren will, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

Josef Wissarionowitsch Dschugaschili, genannt Stalin, trägt eine helle Uniform mit der Auszeichnung «Held der Sowjetunion» und Winston Leonard Spencer Churchill ein Kriegskleid aus der Schlacht von Omdurbman von 1898. Harry Spencer Truman erscheint in einem blassen Schlips. Er soll den Vorsitz der Konferenz übernehmen. Truman lässt sich nicht zweimal bitten. Gerade wurde ihm der Erfolg der «Operation» in der Wüste Mexikos beschieden. Möglicherweise eine willkommene Abkürzung der Geschichte.

Am 17. Juli 1945 wird im Potsdamer Cecilienhof über die Frage verhandelt, die die Menschen seit je umtreibt: Wie arbeiten Individuen aus verschiedenen geographischen Räumen zusammen und wo liegen die Grenzen oder sollen die Grenzen zu liegen kommen? Obwohl 2016 Krieg und Trennung überwunden sind, wird auch heute darüber verhandelt, wie die regionale Zusammenarbeit ausgestaltet werden soll.

26 Jahre nach dem Mauerfall befindet sich Potsdam in einem wirtschaftlichen Spannungsfeld. Ein ökonomischer Konkurrenzkampf, ein Wettbewerb zwischen Städten, Regionen, Ländern und Kontinenten, ein Kampf zwischen Geschäften, Unternehmen und Konzernen. Und doch ist Kooperation, Zusammenarbeit nötig, um erfolgreich zu sein. Aktuelle wirtschaftsgeographische Erkenntnisse wie die Clustertheorie legen das nahe, Unternehmerinnen und Unternehmer haben es erkannt.

Eine Studierenden-Gruppe des Geographischen Instituts hat dem heutigen Potsdam einen Besuch abgestattet. Zwei Geographen der Zukunftsagentur Berlin-Brandenburg zeigten auf, wie in ihrem Bundesland die Wirtschaftsförderung funktioniert. Und ein Potsdamer Stadtplaner machte deutlich, was es bedeutet, zwischen widerstrebenden privaten und öffentlichen Interessen eine wachsende Stadt der Grösse Berns zu planen. Dargelegt nun drei zentrale Erkenntnisse, die wir dabei gewonnen haben. Immer unter der vorgegebenen Perspektive «Interregionalen Kooperation».

Führung durch Potsdam
  • Potsdam im Spannungsfeld zwischen Peripherie und Zentrum:
Aus Sicht der Berliner ist Potsdam mit seinen gut 160’000 Einwohnerinnen und Einwohnern Peripherie. Gleichzeitig ist es die Landeshauptstadt Brandenburgs und nimmt wichtige Zentrumsfunktionen war. Ohne die ländlichen Gebiete zu vernachlässigen, versucht Potsdam an der zukunftsorientierten und erfolgsversprechenden Wirtschaftsstruktur Berlins anzuknüpfen.
  •   Mehr als Cluster
In diesem Spannungsfeld steht die Brandenburger Wirtschaftsförderung ZAB. Mit der Einführung eines Clusterverständnisses vernetzen sie die ansässige Wirtschaft intra- und interregional sowie intra- und international.  Dabei versuchen sie auf mehr Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Akteuren aus Wissenschaft und Ökonomie hinzuwirken. Wissenstransfer, Triple Helix und Cross-Cluster sind die Schlagwörter.
  • Die «arroganten Berliner» und «bescheidenen Brandenburger»
Auch Berlin betreibt aktive Wirtschaftsförderung. Sie arbeiten eng mit der brandenburgischen  ZAB zusammen. Durch die geographische Nähe decken sich die Interessen und Aufgaben der Förderer häufig. Redundanzen und Doppelspurigkeiten entstehen, welche die notwendige, interregionale Kooperation über die administrative Grenze hinweg erschweren. Die Frage liegt auf der Hand, weshalb die Berliner Insel nicht mit dem Brandenburger Ländle fusioniert. Eine dahingehende Volksabstimmung wurde 1996 bachab geschickt. Lokale Gesprächspartner schreiben neuen Begehren kaum Chancen zu. Berlin würde mit dem Brandenburger «Speckgürtel» an globale Metropolen anknüpfen, sagen sie. Die ländliche Brandenburger Bevölkerung befürchte dann, von einem neuen Riesenzentrum vernachlässigt zu werden. Mit «Brandenburgischer Bescheidenheit» und «Berliner Arroganz» treffen hier Klischees aufeinander, die gerne weitertransportiert, -reproduziert und manchmal auch politisch befeuert werden.

Zum Thema Kooperation haben wir die Gesprächspartner interviewt: https://youtu.be/9eN3UreRT7s

Michael Scheurer, Manuel Brunner 

Day 1: Field trip to Berlin starts (June 16, 2016)

So here we are, the first day of the excursion is already behind us. Actually a bit more than a day, as it all started yesterday evening at around 6 pm. We headed to “Escape Room Exit”, to our first assignment that our group leaders Jeannine Wintzer and Martin Warland had organized. That was an absolutely good start for us, as we got to know each other.

After this exiting kick-start, we all headed to bed, as we knew that the next morning would start for us very early. After breakfast at 7 am in our hostel Pfefferbett in Prenzlauer Berg, we gave a short input about the day´s theme: start-up dynamics (Gründungsdynamiken). Adeline talked a little about the concept of start-up dynamics, and Veronica gave a short overview of the concept of entrepreneurship. We found out that Berlin has become one of the biggest start-up locations in Europe, and the aim of the day was to find out why it has so developed.

Our first meeting was with Christian Treichel from “Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie”. He explained us the different tasks of the company. One of them is to bring people together and to market Berlin to young talents and possible investors.

Meeting with "Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie" (Photo: Martin Warland)

After lunch we had the second meeting at the embassy of Switzerland with Lilach Guitar. She gave us an overview about all diverse tasks that the embassy has to fulfil, and she talked about her personal experience in her job. Networking has a really important signification for the embassy, and building relationships between the different actors helps them to solve problems. Especially the relationship between Germany and Switzerland is a distinct one.

After this nice conversation at the embassy we headed to Spreewerkstätten to meet Gregor Kalchthaler. He is a young entrepreneur who founded with some friends his own start up. It was really interesting to get another perspective about this topic. He explained us the different factors that are important for the founding of start-ups. The location of Spreewerkstätten has an historical background as an old coin minting factory and it suits very well for young start-ups.

Conversation with startup founder at the Spreewerkstätten (Photo: Martin Warland)

The last task of the day was to visit in smaller groups different cafes in creative environment and observe the atmosphere and feel the creative energy. 

It was a very interesting day and we are looking forward to new experiences tomorrow.

Veronica Luidalepp, Adeline Chardonnens 

Donnerstag, 9. Juni 2016

Tina Haisch: Research Visit at Simon Fraser University in Canada

In summer 2016, Simon Fraser University, located in the Vancouver area with three different campuses, celebrates its 50th anniversary. As such, it is a quite young university also in the Canadian context. The Department of Geography, where I am visiting, is located in Burnaby, on top of a mountain. The campus is huge, providing beautiful views of the Vancouver area and the nearby mountains. Sometimes it happens that a bear or a coyote shows up on campus or surrounding forests. I was told that if it happens I should make myself ‘as huge as possible’ and make a lot of noise to ‘scare’ the bear away. Ever since, I am often asking myself if it would work out or not. The organization of Canadian universities is pretty much comparable to universities in the US, as they are closely linked to industry and research institutes and heavily rely on third party funding. As such, professorships are very often granted on the basis of external money.


The heart of SFU campus in Burnaby: academic quadrangle

The so-called academic quadrangle builds the heart of Simon Fraser University and was built in the 1960s but constantly renovated. From here, you can find all departments and institutes very easily. Under the quadrangle building, several items are exhibited, such as a first nation wooden canoe and a statue of the youngest hero of the university: Terry Fox.  


Terry Fox

Terry was a student at SFU and in 1977 he was diagnosed with bone cancer, leading to the amputation of his right leg. He decided to make a difference in the world and in 1980 started the Marathon of Hope. With one artificial limb, he ran across Canada, 26 miles each days, 7 days a week for 143 days. Only one year later, he passed away. Until today he raised over 650 million dollars dedicated to cancer research. That story was one of the most impressive I have ever heard. I cannot imagine how a human being is able to run for 143 days non-stop.


At SFU, I am visiting Alison M. Gill. She is professor at the Department of Geography and the School for Resources and Environmental Management (REM). Her research is in community development and considers planning issues in tourism environments. I am taking advantage of her knowledge and expertise with regard to my own research on recent developments in resource-dependent alpine tourism communities. Altogether, I can warmly recommend a research stay at another university, and especially at SFU in Burnaby!

Dr. Tina Haisch

Montag, 6. August 2012

Cittaslow International reports about our visit to China`s first Slow City


As of July 2012 there are 161 certified Slow Cities worldwide. One of them is Yaxi, China`s first Slow City. When we visited Yaxi in July, we had the opportunity to learn about this region and its approach to creating a livable way of life. Cittaslow International operates a website, which periodically publishes news about the various Slow City activities. Recently the Cittaslow officials in Yaxi reported about our visit and about our suggestions of how to retain Yaxi`s unique character.

Link: http://www.cittaslow.org/article/gouchun-yaxi-chi-students-from-university-of-bern-switzerland-came-to-yaxi

Dienstag, 10. Juli 2012

Day 14: The Great Wall, June 30, 2012

Today we made an optional field trip with the group (minus 3 with special agreement) to the biggest fortification system on earth: the Great Wall. The wall has a total length of about 6,300 km. Astronauts tell us this is the only cultural heritage visible from extraterrestrial space, what confirms the outstanding monument built during the over 2,000 years lasting reign of Chinese emperors.
The Great Wall (Photo: Heike Mayer)
Steep climbs (Photo: Heike Mayer)
The part we visited was mainly constructed under the Ming dynasty (about 1350-1650). It is a part of the Great Wall on top of a mountain range closest to the outskirts of Beijing. Today a highway crosses the foothill zone that begins about 100 km north of Beijing. This makes for an easy access for tourists and Chinese people from the surrounding areas of Beijing. And even Mao is cited with the words: “A right Chinese has to stand once in his life on the wall.”
Fortification along the mountain range (Photo: Heike Mayer)
Watch towers ensured security along the Great Wall (Photo: Heike Mayer)
The drive to the wall takes two hours, the walk on top of the wall about three hours depending on your physical condition. The forbidden town, the power center of China, had to be protected against the invasive forces from the Mongolian desert. The mountain range system may have broken the waves of mounted warriors; however, the wall was the line to definitely stop the enemies.
It took us about 3 hours to hike about 6 km (Photo: Heike Mayer)
The hilly zone leading up to the wall is scarcely settled and nowadays reforested to prevent erosion. This peripheral zone north of Beijing stands for Sinocentrism. The periphery has always paid tribute to the heart of the empire and that became clearly visible when we drove back from the impressive wall with all the towers decorating the top of a mountain range and when we reached the ever-booming and powerful metropolis Beijing.

Paul Messerli




Day 13: Beijing, June 29, 2012

6:30 am: Getting up

It’s not Friday the 13th of June but the last and 13th day of our field trip. Looking out of the window, what we will see is not amusing, it’s dark and... Sure our day starts... you can guess with rain! By the way, yes the sky is not blue like always here in China. Some guys told us it’s because of the smog, others whispered it's a mixture of rain, dust, traffic jam and of course 1.2 billion Chinese people crossing the various streets of Beijing to get to their job, to find their space, fill out the gap. Anyway it doesn't matter, the good mood from everyone experiencing another day of great inputs and diverse daily program will clear up the misty, foggy sky. So we jump out of the bed.

07:00 am: Time for breakfast

Same procedure as always we rushed down the street took an oversized water melon, and a big piece of dry bread, we dream it was bread with Nutella, western style. Not to forget the Swiss knife cracking up the melon and putting down the Nutella mmmhhh....

07:32 am: Gonna be time for the first group meeting

07:45 am: Tube pressure

A bit fuzzy, but nevertheless this shot illustrates the masses that are trying to get on the Beijing subway
(Photo: Heike Mayer)
We went down to the alley from the hotel. Seconds later we don't know how it comes... sure, pressing down the tube, going down in the flood of men, pushing us into the tiny, sticky tube and go on... 2-1-10 we are there. Tube, but no horns honking around in the streets, crazy taxi drivers speeding up the streets of Beijing in an awesome manner of driving, we couldn’t copy...!

09:15 am: The OSEC

The OSEC is located near the Swiss embassy. There we got a really good introduction about the Swiss-Chinese business relationships for small and medium-sized enterprises who want to enter the Chinese market. Basically the OSEC is supporting small and medium-sized enterprises to get a foothold in Chinese markets by examining possibilities and leveling the cultural differences between Swiss and Chinese business people.

However, most interesting have been the "geraniums", lovely assorted flower decorations on plates. It was great, they have giving us a feeling of being home and experience true Swiss patriotism.

00.10 pm: Coffee time

Sit down in the coffee shop was less the problem than to get our food ordered. Actually the guy told us "just wait one minute" ... later we realized it has been about 45 minutes... but the result was awesome - we get a really good 45 minute well done burger...

So enough telling about burgers, we also delivered a short student input presentation about a comparison between innovative and non-innovative enterprises in the Zhongguancun industrial estate park.

03:00 pm: Haidian Science Park
Haidian Science Park is home to numerous universities (Photo: Heike Mayer)
View of Haidian Science Park (Photo: Heike Mayer)
As we reached the industrial park we got a brief introduction about technology-related research and development which takes place in this park. In short, it was dealing with industries and companies coming together, joining to set new standards which later can be spread around in the whole world. This because of the huge market of China.

04:00 pm: Taxi cruise back to the hostel

So we are sitting in the taxi, yes a little bit of honking, which we do need after this long time in China to be satisfied and happy... Dreaming through the city, cars passing by, sure including the obligatory traffic jam we are happy to look forward to the great Korean barbecue dinner and the closing session of our field trip this evening.
Korean BBQ (Photo: Heike Mayer)
Celebrating with Daniel, our great tour guide (Photo: Heike Mayer)
Gambei!
It is our last day together and our last day of a great field trip in China, which will leave awesome memories in all of our minds.

Nicolas Dränert, Mathilde Hofer

Mittwoch, 4. Juli 2012

Day 12: Beijing, Thursday, June 28, 2012

After yesterday’s first impressions of Beijing by bicycle we were already aware that Beijing is a city of superlatives. In China things are big, but in Beijing everything is bigger. Therefore, our schedule for today was ambitious. First, we visited the Temple of Heaven, in order to discover the historical Beijing, which was followed by a visit of the urban planning exhibition that gave us an impression of the metamorphosis of the old Emperors’ Beijing into the modern metropolis it is today. In the afternoon the group split up and some of us strolled around the largest art gallery in the world, the Factory 798, and the others visited the Lenovo headquarters in the Zhongguancun Industry Park.

Today’s first stop was at the Temple of Heaven, a large complex of religious buildings. It was set up for the emperor of the Ming dynasty – regarded as the son of heaven – for his annual ceremonies of prayer to heaven for good harvest. The Temple of Heaven is a beautiful park, four times the size of the Forbidden City, located within the outer city walls of Beijing. It was constructed in 1420 by the architect of the Forbidden City. Despite the rain we got a good feeling of the large dimensions of the park and its spiritual character. All the elements in the park were carefully chosen, for example the dominating colors are green and blue, representing the Earth and Heaven, respectively. Furthermore, the construction of the temple is based on the heavenly number three and the predominant architectural shapes are squares, standing for the Earth and domes, representing heaven. The worshipping building used to be reserved for the emperor only. In 1970, for the first time commoners were allowed in the park and nowadays it is the many locals exercising, dancing, singing, playing cards and so on that create a nice and cheerful atmosphere.
Locals playing cards in the Temple of Heaven park. (Photo: Bettina Niklaus)
Temple of Heaven with the three Chinese characters meaning pray – year – hall
(Photo: Bettina Niklaus)

Daniel, finally with a real tourist guide’s flag (Photo: Bettina Niklaus)
In the Urban Planning Exhibition Hall the impressive relief of the city of Beijing of 1949 caught our interest of Beijing’s urban development. Comparing it to a very accurate 3D model of today’s Beijing, we could see how the city grew five times bigger since then. Until today the city is developed according to a master plan, arranging all buildings along the central axis from South to North. All important sites are located along this axis, like the Forbidden City, the drum and bell tower and the Olympic stadium, the so-called Bird’s nest.
Lightshow in the Urban Planning Museum demonstrating Beijing’s city structure.
(Photo: Bettina Niklaus)

Visiting one of Beijing’s most modern architectural sights, the CCTV tower in the CBD, we learned that it was designed by Rem Koolhaas according to the nomadic radical structuralism style. The building serves as office space for approximately 10’000 people. Some of us then went on to the Factory 798, the world’s largest art district, located in a deserted industrial area. The creative atmosphere there inspired some of the students to do performing arts themselves.

And another group picture… this time posing Chinese style in front of the CCTV tower.
(Photo: Annie)
Gierina and Simon performing spontaneous art at the Factory 798 in Beijing.
(Photo: Bettina Niklaus)

In the meantime the others visited the headquarters of Lenovo, a Chinese IT manufacturer in Beijing. Full of energy and motivation after a super delicious street food lunch, we enjoyed a very informative presentation of Koka, a young, dynamic and very talkative marketing associate, elaborating Lenovo’s strategy to become the world’s number one PC supplier. Lenovo’s global strategy is the perfect example for explaining FDI with Dunning’s OLI paradigm. In order to gain an ownership advantage, Lenovo acquired foreign IT firms, like IBM to enter the US market. For the location advantage, Lenovo has diversified its R&D on many parts of the world, to gather up-to-date information and for the internalization advantage, Lenovo produces most of the things itself in China, for purposes of control and quality management. It was also very interesting to hear, that Lenovo chose Beijing as its headquarters location, because the access to superior information of the government is necessary for the company’s success.

“For those who do” – Lenovo’s branding slogan to become world’s number one.
(Photo: Andrea Keller)


GIUB students playing the Chinese version of Hacky Sack with random tourists and Chinese people.
(Photo: Andrea Keller)
The highlight of today’s program was the Olympic Parc with the Bird’s Nest. The “inofficial marketing manager of Herzog and De Meuron”, Professor Zumbühl, provided us with background information about this example for Swiss-Chinese cooperation, as the Bird’s Nest was designed by the Swiss architects Herzog and De Meuron in cooperation with the Chinese artist Ai Weiwei. Waiting for dusk to experience the illuminated Swim Hall and Bird’s nest by night, we finally had time for some serious souvenir shopping and snatched some cute Panda kites. To fill the time gap, we performed our own Olympic games in the disciplines of silly jumping around.


The Olympic rings… (Photo: Mario Huber)
… and the jumping competition in front of the Bird’s Nest. (Photo: Mario Huber)
Overwhelmed with all the impressions of big and busy Beijing, we all enjoyed dinner in the quiet and very Chinese hutongs near the Hostel.

Step count on our pedometer: 22,547

Bettina Niklaus, Andrea Keller

Day 11: Nanjing-Beijing, Wednesday, June 27, 2012

Today we traveled from Nanjing to our final destination on this field trip: Beijing, the capital city of China. After the journey in a high speed train, we arrived in the small hutong, a traditional Chinese neighborhood. From there we biked to the biggest public place in the world, Tian An Men Square, which was an overwhelming experience.

High speed train to Beijing (Photo: Heike Mayer)
Can you imagine that we travelled about 1,040 km by train in only 4 hours and 5 minutes? In Switzerland, one can travel only from St. Gallen to Geneva, 360 km, in the same time. This is about a third of the distance we travelled today. The Chinese high speed trains reach a maximum speed of over 300 km/h, which is the reason for the short travel time.

Usually on our trip, after a taxi ride from the train station to the hostel, not everybody arrived at the right place. However, for once everybody got to the right location even though some phone calls to the hostel were necessary. Once we got off the taxi most students were insecure whether they were actually close to the hostel. This was due to the fact that the hostel is situated in the middle of a hutong, which is more like a little village with small winding roads than a mega city. We got this impression by the old-looking houses and the narrow streets with little shops. Taking a closer look, however, we realized that there are many public toilets on the street as many of the hutongs still don`t have sanitary facilities.
Courtyard of our hostel in the hutong (Photo: Heike Mayer)
In the afternoon we made a bicycle tour through Beijing! Equipped with Chinese bicycles (featuring weak breaks and of course great sounding bike bells) we biked through the hutong towards the Tian An Men Square. As a group of Europeans on bikes we were quite an attraction. We had fun finally ringing the bicycle bells ourselves. Surprisingly, it was easy to bike in such a big group through the mega city. There are wide bike lanes which seem to count up to four street-size lanes. The width of the road is probably also used in emergency cases…
Ready for our Beijing bike tour (Photo: Heike Mayer)
The National Chinese Museum in Beijing (Photo: Heike Mayer)
The closer we got to the Tian An Men Square, the more security was present. Not only police and military were visible but also cameras (and possibly also some snipers on the roofs). At one point our group was even accompanied by a motorcycle SWAT team. Did we look dangerous? Coming from the small streets of the hutongs the huge space of the Tian An Men Square and its surrounding buildings were just overwhelming. This is the world`s biggest public place. On one side it is surrounded by the entrance to the ancient Forbidden City. On the other side there is a communist style building, the National Chinese Museum.
Unfortunately, once we arrived at the bell tower, we realized that again an interesting sight was already closed (it was just after 5 pm). This gave us some time to stroll through a hutong and buy some souvenirs for the loved ones at home or to relax on the lake.
Janina and Mao in front of the entrance to the Forbidden City (Photo: Heike Mayer)

The next stop was the Quanjude Roasted Duck Restaurant. Paul Messerli, the professor emeritus who joined us on this trip, guided a group of 10 of us self-secure to our destination. Unfortunatly, it was the wrong meeting point. In the age of mobile phones, this problem could be solved even in China.
Beijing roasted duck (Photo: Heike Mayer)
A restaurant manager even showed us how to eat the duck (Photo: Heike Mayer)

Thanks to the extensive bike ride we all arrived very hungry at the Beijing duck restaurant. This huge restaurant is famous all over Beijing: Unsurprisingly, duck is served! This speciality is cut up in small pieces and served in a crepe with sweetish sauce and some vegetables. Some people were even brave enough to try the heart or the brain of the duck. Those skills could later on be more practiced on the night market where also snakes, silk worms, scorpions and other strange looking food could be tasted. En Guete!

Step count on our pedometer: 18,208
Kilometers cycled in Beijing: about 20 km

Jenny Grütter, Janina Keller